Die Insel Gorgona vor Kolumbien


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Buckelwale passieren gerne Gorgona

Buckelwale passieren gerne Gorgona

Eine unbewohnte Insel wirkt immer heutzutage immer noch so anziehend, weil man vielleicht doch das eine oder andere Geheimnis darauf vermutet. Gorgona ist eine solche unbewohnte Insel, sie gehört zu Kolumbien und liegt etwa 30km nördlich des Sanquianga Nationalparks im Pazifik. Direkt daneben liegt ihre kleine Schwesterinsel, die Gorgonilla.

Beide sind wie erwähnt unbewohnt, werden aber von “Ökotourismus”-Reisegesellschaften angesteuert. Zum Einen lockt hier die unberührte Natur, zum Anderen ist es dann besonders reizvoll, wenn Buckelwale in nächster Nähe an der Gorgona vorbeiziehen, was stets im August und im September der Fall ist. Seit 1984 sind die Inseln ein Nationalpark Kolumbiens. Das finden nicht nur die heutigen Besucher positiv, sondern auch die bis dahin dort befindlichen Insassen: Von 1959 bis 1984 war die Insel eine Gefängnisinsel des kolumbianischen Staates.

Die Aussicht hier ist allerdings fantastisch. Etwa 2,5km breit und 9km lang, bieten sich feinste Sandstrände und unglaublich viel Palmen, dazu zahlreiche Klippen, die von der Natur in Millionen Jahren in waghalsige Skulpturen geformt wurden. Bei einer Durchschnittstemperatur von etwa 29°C wird man es auch als Gefangener hier ganz gut ausgehalten haben.

Zuvor war die Insel ein Piratenstützpunkt gewesen, da sie ohnehin auf der Schiffsroute zwischen Peru und Mittelamerika lag. Seine Namen erhielt dieses wunderbare Eiland 1527 vom Seefahrer Francisco Pizarro. Er ist angelehnt an die Gorgonen aus der griechischen Mythologie, in der diese Wesen mit Schlangen als Haaren bezeichnen.

Gorgona und die kleine Gorgonilla sind in jedem Falle einen Besuch wert, weil diese Reisen von staatlicher Seite so organisiert sind, dass man in den vollen Genuss der Pracht dieser Inseln kommt und gleichzeitig ökologisch verträglich reist. Zudem wird inzwischen auch Schnorcheln und Tauchen rund um die beiden Inseln ermöglicht, so dass auch die Anhänger dieser Sportarten hier in den unverfälschten Genuss der Natur kommen.

Creative Commons License photo credit: Alan Vernon.



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