Der Atitlan-See in Guatemala


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Majestätische Kulisse rund um den Atitlan-See

Majestätische Kulisse rund um den Atitlan-See

Der Atitlan-See ist ein besonderes touristisches Highlight im kleinen mittelamerikanischen Land Guatemala und obwohl er nur der drittgrößte “Lago” der Nation ist, ist er der beliebteste und interessanteste. Auf 1.500 Metern Höhe gelegen breiten sich seine 125 Quadratkilometer Fläche über 18 Kilometer von Ost nach West aus.

Spannend ist der See vor allem deshalb, weil er sich in einem riesigen Krater gebildet hat. Einst stand hier ein Vulkan, der durch eine Explosion diesen “Caldera” genannten Krater hinterlassen hat. Da dieses Tal über keinen natürlichen Abfluss verfügt, sammelte sich immer mehr Wasser im Lago de Atitlán, bis er schließlich die heutigen Ausmaße erreichte.

Natürlich ist auch die hier ansässige Flora und Fauna interessant, nicht zuletzt deshalb haben sich in den Ortschaften rund um den See etliche Hotels angesiedelt. Der Tourismus trifft hier durchaus auf einen bereits bereiteten Boden. Den Anwohnern wird es recht sein, sie leben größtenteils davon, die hier herreisenden Gäste zu bewirten und ihnen Unterkunft zu ermöglichen.

Sehr selten tauchen hier auch Puma auf, die ja ohnehin amerikanische Tiere sind. Seit 1955 ist der See ein Naturpark, das Departement, in dem er liegt, heißt lyrisch schön Solola, nach dem Hauptort der Region.

Der Atitlan-See ist übrigens der tiefste See in ganz Südamerika, mit Wassertiefen von bis zu 340 Metern. Schiffsverkehr ist natürlich möglich und wird auch angeboten. Die für Mitteleuropäer teilweise surreal wirkende Landschaft kann man am besten bei einem Bootstrip über den See bewundern, der Lago de Atitlan ist von hoch aufgeschossenen Bergen umgeben. Die Zeiten, als wie noch in den 1960er Jahren die Region völlig von Hippies überlaufen ist, sind allerdings — zum Glück oder je nach Vorlieben auch leider — vorbei.

Creative Commons License photo credit: riotous-impresionist



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