Zweitgrößte der Galapagos-Inseln: Santa Cruz


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Einer der Lava-Tunnel auf Santa Cruz

Einer der Lava-Tunnel auf Santa Cruz

Santa Cruz ist der Name der zweitgrößten, allerdings bevölkerungsreichsten Insel der Inselgruppe der Galapagos-Inseln im Pazifik, weit vor der Küste Ecuadors. Selten genug, ist die Form der Insel genau so, wie sich Kinder eine Insel im Meer vorstellen: kreisrund. Etwa 1000 Qudratkilometer Fläche misst Santa Cruz und steigt an ihrem höchsten Punkt auf 867 Meter Höhe.

Spannend ist die Insel aber vor allem deshalb, weil sie die einzige mit einer wirklich nennenswerten Zahl an Einwohnern ist. So liegt auch die größte Stadt der Galapagos-Inseln auf der Insel Santa Cruz, es ist Puerto Ayora, mit etwa 15.000 ständigen Einwohnern.

Bevölkerungsreichste der Galapagos-Inseln

Alle anderen Inseln haben zusammen gerade mal 3.000 Einwohner, wobei viele der Inseln der Galapagos-Inselgruppe ohnehin unbewohnt sind — von Menschen, versteht sich. Denn natürlich ist die gesamte Region reich an Tierarten, wegen derer die meisten Touristen ja hierhin reisen (neben Klima und Landschaft). Auf der flächengrößten Insel Isabela leben nur 2.200 Menschen.

Puerto Ayora liegt im Süden von Santa Cruz, das Zentrum hingegen besteht aus erloschenen Vulkanen — so wie die gesamte Insel vulkanischen Ursprungs ist — und einer hügeligen Landschaft, in der dennoch viele verschiedene Pflanzen reichhaltig wachsen. Auf diese Wiese entsteht eine obskure Mischung aus lebendiger Flora und ganz altem, hartem, toten Gestein. Faszinierend auf seine Art.

Lava-Tunnel als einzigartige Attraktion

Nicht nur für Touristen interessant sind die bis zu 2km langen Lava-Tunnel, die auf der Insel erhalten geblieben sind. Und dass es etwas für Touristen Interessantes hier zu sehen gibt, ist nicht ganz unwichtig für die 15.000 Einwohner der Insel. Denn im Prinzip lebt man hier ausschließlich vom Tourismus. Es gibt zwar einige wenige Bauern, die auch Viehzucht auf Santa Cruz betreiben, allerdings ist ihre Zahl beinahe vernachlässigenswert.

Der Name “Santa Cruz” bezieht sich übrigens auf das Heilige Kreuz des Christentums, schließlich waren die Eroberer, bzw. Kolonialherren spanisch und somit höchst christlich.

In Puerto Ayora haben übrigens die Charles Darwin Forschungsstation und auch das Hauptquartier der Galapagos Nationalpark Services jeweils ihren Sitz. Ein Nationalpark auf der Insel ist der Park der “Bucht der Schwarzen Schildkröte”, in dem viele Tiere wie Schildkröten, Pelikane und andere Wildtiere leben. Er wird extrem gut vor Zugriff von außen geschützt, was seine Bedeutung für die Tiere im Umfeld von Santa Cruz unschätzbar macht.

Gutes Klima, viele Angebote auf Santa Cruz

Außerdem gibt es in Puerto Ayora Schulen, ein Krankenhaus und sogar eine kleine Szene des Nachtlebens, mit ein paar Restaurants und Bars.

Ein Besuch der zuvor erwähnten Charles Darwin Forschungsstation sowie der dazugehörigen Führungen in Bezug auf Geschichte der und zukünftige Pläne für die Insel ist für die allermeisten Besucher von Santa Cruz natürlich obligatorisch.

Nicht zu unterschätzender Vorteil von Santa Cruz, welcher allerdings für die gesamte Region gilt: Die Temperatur pendelt das gesamte Jahr über zwischen etwa 18 und 30 Grad Celsius. Es ist also mehr oder weniger unerheblich, für welchen Zeitpunkt man eine Reise zu den Galapagos-Inseln bzw. nach Santa Cruz plant.

Natürlich gehen angesichts der großen Zahl von Besuchern auf Santa Cruz viele Rundfahrten, ob kürzer oder für eine Dauer von mehreren Tagen von den Anlegestellen Puerto Ayoras aus.

Creative Commons License photo credit: fabulousfabs



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