Reisen in Bolivien sehr günstig


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Weite Strecken kann man in Bolivien sehr günstig zurücklegen

Weite Strecken kann man in Bolivien sehr günstig zurücklegen

Die ursprünglichste der südamerikanischen Nationen ist Bolivien. Hier sind die meisten der jeweiligen indigenen Traditionen erhalten geblieben und auch im Alltag oft präsent. Dieser Umstand müsste Bolivien eigentlich zu einem besonders beliebten Reiseziel machen — komischerweise ist dem bislang nicht so. Der Tourismus ist hier noch wenig ausgeprägt, was natürlich Vor- und Nachteile hat. Die Infrastruktur ist nicht immer so, wie man es sich vielleicht wünschen würde. Auf der anderen Seite ist man in Bolivien nahezu überall davor gefeit, in überlaufene Touristen-Attraktionen zu stolpern, an denen man nur deutsch, englisch oder japanisch hört.

Ein weiterer Vorteil dieser Situation ist, dass das Reisen selbst in Bolivien immer noch äußerst günstig ist. Fahrten über hunderte von Kilometern kosten häufig umgerechnet nur wenige Euro. Klar, dass man dabei nicht im ICE reist, der in rasander Geschwindigkeit durch die Landschaft saust. In Bolivien kommt es vor, dass man für Strecken bis 300-500 Kilometer den ganzen Tag benötigt, aber eben recht günstig reist.

Die Bolivianer reisen am häufigsten mit dem Bus, wobei es aber immer mal wieder zu Pannen kommen kann. Bei den langen Reisen lernt man einzustecken, aber auch die Einwohner dse Landes intensiv kennen. Etwas schneller als mit den alle größeren Städte verbindenden Überlandbussen geht es mit der Bahn. Hier ist jedoch anzumerken, dass das Bahnnetz nicht allzu vielfältig ist. Zur Zeit werden recht wenige Strecken bedient, dort reist man dann allerdings deutlich bequemer als mit dem Bus.

Wer per Anhalter fahren möchte, muss enttäuscht werden, dies ist in Bolivien nicht üblich. Zwar kann man andere Fahrzeuge anhalten, die Fahrer nehmen dann allerdings Geld für eine Mitnahme. Angesichts der allgemein günstigen Preise fürs Reisen in Bolivien sollte dies allerdings kein allzu großes Problem darstellen.

Creative Commons License photo credit: MiguelVieira



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