Ecuador ändert Anfahrtszeiten für Galapagos


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Der Kormoran kann weiter ungestört leben

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Die Galapagos-Inseln sind aufgrund ihrer einzigartigen Tierwelt seit langer Zeit von besonderem Interesse für Touristen aus aller Welt. Insbesondere Kreuzfahrten, die zu den Inseln, mit einigen Tagen Aufenthalt, und um die Inseln herum führen, sind sehr beliebt. Doch die Natur vor Ort muss geschützt werden, weshalb das Kontingent für Kreuzfahrten und Anlandungen an den Inseln begrenzt ist.

Jährlich kommen etwa 150.000 Besucher zur Inselgruppe im Pazifik, ihre Aufenthalte und Beobachtungen beschränken sich bislang jedoch auf die drei Inseln Isabela, Santa Cruz und San Cristobal

Die zuständigen Behörden in Ecuador haben diese Regelung jetzt verändert. Nun sind vier Anlandungen in 14 Tagen erlaubt, die Passagiere eines Schiffes dürfen maximal vier Nächte und fünf Tage bleiben. Auf weiteren Inseln, die bislang reines Schutzgebiet waren, wird der Zugang erlaubt. Espanola, Genovesa und Fernandina sind wieder für den Besucherverkehr freigegeben. Auf diese Weise will man die Belastung für die Region durch Benzinverbrauch und dessen Schadstoffe reduzieren.

Das alles steht unter dem Leitmotiv des “bewussten Tourismus”, der jene Orte, für die er sich begeistert, nicht zerstört, sondern erhält. Dies gilt nicht nur für die ausländischen Touristen, welche es zu den Galapagos-Inseln zieht, sondern auch für die einheimische Bevölkerung, die so “in Einklang mit der Natur” erlebt, woher sie stammt und was sie ausmacht. Die dort lebenden Rotfußtölpel, Albatrosse und Kormorane wird es freuen, dass ihr Schutz weiterhin gewährleistet ist.

Wirksam werden die Änderungen ab dem 1. Februar 2012, nicht allzu weit entfernt, so dass man eine Buchung einer Kreuzfahrt zu den Galapagos-Inseln unter den neuen Bedingungen jetzt schon in Erwägung ziehen kann.

Creative Commons License photo credit: Liam Q



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