Peru: Die Anden von Nord bis Süd


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Die mächtigen Anden sind über 7.000 Kilometer lang

Die mächtigen Anden sind über 7.000 Kilometer lang

Das im Osten des Kontinents gelegene Peru besitzt drei topographisch und klimatisch recht verschiedene Zonen des Landes. Die wohl interessanteste Zone sind die Anden, nicht nur wenn man mit großem sportlichen Antrieb unterwegs ist, sondern auch wenn man sich durch ganz neue Landschaftsimpressionen erfreuen lassen will. Denn die Anden sind überall, wo man sich durch sich hindurchbewegt ein faszinierendes Gebirge. Von der Südspitze des Kontinents ziehen sie sich durch Chile, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien an der Ostküste entlang bis nach Venezuela. Ihr höchster Gipfel, der Aconcagua verpasst mit 6.962m Höhe nur knapp die 7000er-Marke. Er liegt allerdings in Argentinien, welche somit ebenfalls einen Anteil an den Anden besitzen.

Bei einer Gesamtlänge von 7.500 Kilomtern sind die kulturellen Eigenarten der Bewohner der Anden in den Dörfern und teils größeren Städten zu Fuße der Anden natürlich unterschiedlicher als sie es in einem vergleichsweise kompakten Gebiet wie beispielsweise den Alpen sind.

In Peru sind weite Teile der Anden, die das Land von Nord nach Süd bzw. umgekehrt durchschneiden, Naturschutzgebiete oder Nationalparks. Hier ist oftmals eine leistungsfähige Infrastruktur bereits etabliert, was das Reisen durch die Anden innerhalb der Staatsgrenzen von Peru zu einem sehr angenehmen Erlebnis werden lässt, ohne dabei die typische Spannung solcher Reisen in teils unwirtliche Gebiete zu schmälern.

Der höchste Berg in Peru ist ein Gipfel der Anden, der Huascaran

Der höchste Berg Perus, der Huascaran, befindet sich natürlich ebenfalls innerhalb der Anden. 6.768 Meter ist dieser hoch. Doch ganz Peru ist übersät mit ähnlich hohen Bergen der Anden, die alle aufzuzählen hier den Rahmen sprengen würde. (Eine Extraseite mit dem höchsten Gipfeln der Anden folgt in Kürze).

Östlich der Anden befindet sich die Region namens “Sierra”, die von Regenwald geprägt ist, welcher natürlich bei einem Trip durch die Anden leicht erreicht werden kann.

Auf der Westseite liegt die Region “Costa”, unschwer zu erraten der Küstenbereich von Peru, wo man auf übliche Strand-touristische Angebote trifft wie ebenso ein reichhaltiges kulturelles Leben.

Wie in allen Ländern, durch die die Anden sich erstrecken, prägen diese auch das Leben in Peru enorm, auch wenn die Überwindung der Anden von Ost nach West dank moderner Reisemöglichkeiten inzwischen kein Problem mehr darstellt.

Beste Reisezeit für die Anden in Peru

Die besten Reisemonate für einen Trip in die Anden Perus ist die Zeit zwischen Mai und September, in der es zwar recht häufig zu Niederschlägen kommt, allerdings zumindest tagsüber bei Temperaturen bis zu 20°C recht passable Bedingungen für einen längeren Aufenthalt bietet. Dass es nachts wie überall in den Bergen auch im Sommer recht kalt werden kann, versteht sich von selbst, stellt aber bei entsprechender Ausrüstung kein Problem dar. Zwischen Mai und September liegt auch der Peak bei der Zahl der Sonnenstunden in dieser Region.

Wie ebenfalls in den meisten Ländern mit Anden-Zugang befinden sich auch im Staatsgebiet von Peru einige Vulkane, so der höchste von ihnen, der Coropuna sowie der Ubinas.

Ein besonderes Merkmal kulturelles Merkmal weisen die Bewohnder Anden (auch) in Peru auf, welches wohl noch jedem deutschen Bürger bekannt sein dürfte: Die Andine Musik, die man häufig in den Fußgängerzonen dieser Republik zu hören bekommt — mit der Panflöte als charakteristischem Instrument. Doch auch, wer weniger musikalisch interessiert ist, findet in den Anden interessante kulturelle Eigenarten vor, über die in Zukunft hier im Blog weiter und ausführlicher berichtet werden wird.

photo credit: pablo/T



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